Rekordumsatz, Prognose unverändert
AT&S hat am 5. November für das zweite Quartal 2026/27 einen Umsatz von 681,9 Millionen Euro gemeldet, nach 447,4 Millionen Euro im Vorjahr. Laut Unternehmen ist das ein neuer Quartalsrekord. Das EBITDA erreicht 244 Millionen Euro bei einer Marge von 35,8 Prozent; der Konzerngewinn liegt bei 125,4 Millionen Euro.
Für das gesamte Geschäftsjahr bestätigt AT&S ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 45 bis 55 Prozent und eine EBITDA-Marge von 32 bis 37 Prozent. Der Ausblick wird damit nicht angehoben.
Warum der Cashflow gesondert zählt
Im ersten Halbjahr erzielt AT&S 1,231 Milliarden Euro Umsatz und 166,2 Millionen Euro Konzerngewinn. Der operative freie Cashflow liegt dagegen bei minus 11 Millionen Euro. Das Unternehmen nennt unter anderem höhere Lagerbestände, gebundenes Betriebskapital und weniger Factoring als Gründe.
Die Investitionen betreffen vor allem Kulim, Leoben und Chongqing. AT&S fertigt IC-Substrate, die komplexe Chips mit Leiterplatten verbinden. Die neuen Finanzzahlen sind keine Ankündigung eines heute erhältlichen Endkundenprodukts.
Ergebnis und Erwartung vergleichen
Wer die Entwicklung verfolgt, findet in der verlinkten Mitteilung Quartals- und Halbjahreswerte getrennt. Für das Gesamtjahr erwartet das Management einen positiven operativen freien Cashflow; das ist eine Prognose und noch kein erreichtes Ergebnis.



