Ein Renndebüt vor heimischem Publikum
Rafael Camara soll beim Großen Preis von São Paulo sein Formel-1-Debüt für Haas geben. Nach dem am 5. November veröffentlichten Überblick der Formel 1 fährt der Brasilianer das gesamte Wochenende an der Seite von Ollie Bearman.
Camara war ursprünglich erst für 2027 als Stammfahrer vorgesehen. Sein erster Grand Prix wird nun vorgezogen, nachdem Esteban Ocon nicht mehr für Haas antritt. Ryo Hirakawa war in Mexiko eingesprungen; seine Verpflichtungen in der Langstrecken-Weltmeisterschaft öffnen jetzt das Cockpit für Camara.
Wer im ersten Training Platz macht
Sechs weitere Teams setzen am Freitag, 6. November, im ersten freien Training Nachwuchsfahrer ein. Leonardo Fornaroli übernimmt bei McLaren das Auto von Oscar Piastri, Dino Beganovic bei Ferrari das von Charles Leclerc und Luke Browning bei Williams das von Carlos Sainz.
Freddie Slater fährt bei Audi für Nico Hülkenberg. Gabriele Mini übernimmt bei Alpine von Pierre Gasly, Colton Herta bei Cadillac von Sergio Perez. Diese sechs Einsätze sind für FP1 vorgesehen; danach sollen die regulären Fahrer ihre Autos für FP2 zurückbekommen.
Trainingseinsatz und Renncockpit unterscheiden
Für Zuschauer erklärt die Aufstellung, warum bekannte Namen im ersten Training fehlen. Camaras Einsatz geht über diesen Trainingstausch hinaus: Er bereitet sich bei Haas auf das gesamte Rennwochenende vor.
Laut Formel 1 hatte Camara zuvor weder ein Rennen in Interlagos bestritten noch den 2026er Haas gefahren. Wer das Cockpit bei den verbleibenden Saisonrennen übernimmt, hatte Haas im zitierten Bericht noch nicht bestätigt. Ein Ergebnis des Trainings oder des Grand Prix steht damit nicht fest.



